Was macht man beim Karate?

Was macht man eigentlich beim Karate? Die meisten verbinden Karate mit dem zerschlagen von Brettern und Ziegelsteinen ( ein sogenannter Bruchtest ). Hierbei handelt es sich um eine spektakuläre Kraft und Technik Demonstration. Doch dies ist lediglich ein kleiner Bereich aus dem Karate. ( Als Bsp.: Fußball besteht auch nicht nur aus dem Elfmeterschießen ) Vielmehr ist Karate ein Gesundheitssport, durch das gezielte Aufwärmen und das üben der Grundschule ( Kihon ) wird die Muskulatur und Beweglichkeit gestärkt. Bei vielen Teilnehmern haben sich in kurzer Zeit z. B. Rückenschmerzen deutlich verringert. Durch das Zusammenspiel der Arme und Hände werden ebenso Ausdauer, Koordination und Konzentration ständig Trainiert und verbessert.

Beim Karate werden gegenseitiger Respekt  und die gegenseitige Rücksichtnahme gelebt. Da das Karate aus Japan stammt wurden viele Elemente der Etikette übernommen ( z.B. Verbeugen vor dem Partner etc. ).

Karate ist Selbstverteidigung (SV ), die zunehmende Verrohung in der Gesellschaft verunsichert zunehmend mehr Menschen. Dies ist häufig der erste Beweggrund warum viele mit dem Karate anfangen. Beim Training werden die Techniken geübt. Dies schafft die Basis um körperlich besser vorbereitet zu sein. Außerdem beschäftigt man sich aktiv mit dem Thema Selbstverteidigung, dies steigert die Wahrscheinlichkeit in einem Ernstfall nicht in einer „Starre“ zu verfallen.

Beim speziellen SV Training beschränken wir uns „nur“ auf wenige Bewegungsabläufe, damit diese auch in Stresssituationen umgesetzt werden können. Darüber hinaus widmen wir uns auch den verschiedenen Möglichkeiten es gar nicht zur einer körperlichen Auseinandersetzung kommen zu lassen ( Selbstbehauptung ). Insbesondere der SV- Bereich stellt beim Erwachsenen Training eine feste Größe dar.

Bei allem Trainingsfleiß soll der Spaß nicht zu kurz kommen. Wir pflegen einen freundschaftlichen Umgang und jeder versucht seine eigene Leistungsgrenzen zu verschieben. Gemäß dem Motto: „Karate ist ein harter Sport, aber nicht weil wir hart gegenüber unseren Trainingspartner sind, sondern gegen uns selber“.