Kyusho Jitsu

 

Was ist Kyusho Jitsu?

Kyusho Jitsu bezeichnet das Wissen um die vitalen Punkte des menschlichen Körpers und ihrer Benutzung in den Kampfkünsten. Kyusho Jitsu ist keine eigenständige Kampfkunst und auch insoweit kein Kampfsport, da hier keine Wettkämpfe stattfinden.

Im Kyusho Jitsu werden durch die Manipulation der Punkte die energetischen und neurologischen Vorgänge des menschlichen Körpers in einer Form beeinflusst, dass eine Beeinträchtigung des Körpers hervorgerufen wird. Diese Beeinträchtigung kann in Form von Schmerzen, Gleichgewichtsstörungen, Kraftverlust bis hin zum Verlust des Bewusstseins auftreten. Ebenso kann das erworbene Wissen zur Linderung verschiedener Beschwerden genutzt werden.

Ein Prinzip ist hierbei, dass zuerst gelehrt wird, wie das, was man anrichten kann auch wieder geheilt werden kann um Schäden an den Mittrainierenden zu verhindern. Der Name Kyusho Jitsu kommt aus dem Japanischen und bedeutet wörtlich „Die Kunst der Vitalpunkte“, wird aber auch oft sinngemäß mit Sekundenkampf übersetzt. Auch in den nichtjapanischen Kampfkünsten ist das Wissen um die vitalen Punkte meist vorhanden gewesen. Hier sind sie z. B. unter den Namen Dim Mak (chinesische Stile) bekannt.

Weitere Informationen: www. kyusho-jitsu.de